Besuch des Oldtimerclubs Münster-Tinnen im Wasserschloss

Die Mitglieder des Oldtimerclubs auf dem südlichen Schlosshof Foto: Westfalen-Blatt

Das Wasserschloss St. Hubertus Heerse mit seinen Vereinigten Museen begrüßte den Oldtimerclub Münster-Tinnen von 1997, welcher mit seinen Mitgliedern eine zweitägige Tour durch das Weserbergland unternahm. Rund 40 Personen mit 20 eindrucksvollen Oldtimern fanden sich auf dem Schlosshof in Neuenheerse ein.

Mit freundlicher Genehmigung hier der Beitrag des Westfalen-Blatts:

Text Facebook/Online Westfalen-Blatt und print

Oldtimer besuchen Schloss Neuenheerse

Zwei Dutzend „Mobile Schätzchen“ haben jetzt das Wasserschloss St. Hubertus Heerse besucht. Johannes Graf Droste zu Vischering aus Höxter reiste mit Freunden des Oldtimerclubs Münster und Münsterland durch den Kreis Höxter. Die Oldtimer kamen aus Amsterdam, aus benachbarten NRW-Städten, aus dem Münsterland und auch aus Ostwestfalen. Die chromblitzenden alten Wagen erfreuten vor dem Wasserschloss Neuenheerse jedes Fotografenherz. Die Gäste besichtigten in Begleitung eines Museumsführers einige Etagen des Schlosses und waren von den Afrika-, Amerika- und Asienräumen sehr angetan. Viele der Oldtimerfreunde zeigten sich überrascht, solche Raritäten – wie einen Eisbären und das Pazifische Walross – in den Museen zu finden. Sie hatten auch Gelegenheit, den Ghana-Raum zu besichtigen. Die Sammlung des Ehepaares Generalkonsul Manfred O. Schröder und Helga Schröder ist über Jahrzehnte zusammengetragen worden. Seit genau 30 Jahren, im Wendejahr 1989, haben sie Schloss Neuenheerse erworben und diese Mussen mit hohem persönlichen und finanziellen Engagement aufgebaut sowie die Gebäude umfassend erneuert.

Unser Museumsführer informierte die Besucher über die
Schlossgeschichte und führte durch die Ausstellung. Foto: Westfalen-Blatt

Das Wasserschloss im WDR !

Klaus Steinmaier und Jürgen Becker auf Ihrer Tour durch das Wasserschloss

Für alle Interessierten und Freunde der Vereinigten Museen hier ein Sendehinweis im TV!

Am Sonntag, dem 14. Juli 2019, wiederholt das WDR-Fernsehen eine Folge der Sendereihe „Becker der Entdecker“ aus dem Jahre 2012.

Der bekannte Kabarettist Jürgen Becker besuchte seinerzeit für die Folge „In und um Paderborn“ u.a. das Wasserschloss St. Hubertus Heerse mit seinen Vereinigten Museen und wurde dort durch unseren Herrn Klaus Steinmaier durch die Räume geführt. Auf kurzweilige und humorvolle Weise ist dieser Besuch des Herrn Becker abgelaufen und kann nun nochmals im TV angesehen werden.

Für alle, die diesen Sendetermin nicht wahrnehmen können oder ihn verpasst haben, bietet die Mediathek des WDR die Möglichkeit, diese Folge nochmals anzuschauen.

Hier ein kurzer Ausschnitt aus der inhaltlichen Zusammenfassung des WDR in der Mediathek:

…Auf dem Wasserschloss Neuenheerse bei Bad Driburg staunt Becker, der Entdecker über die Sammlungen des Generalhonorarkonsuls von Ghana Manfred O. Schröder. Der Weltenbummler und passionierte Jäger hat auf seinen Reisen zigtausende, teils äußerst skurrile Gegenstände zusammengetragen, präsentiert auf seinem Schloss aber auch heimatkundliche Exponate. Neben ausgestopften Raubtieren ist Jürgen Becker vor allem von der Devotionalien-Sammlung beeindruckt, die der Konsul von der „Bounty“-Meuterer-Insel Pitcairn mitgebracht hat…..

Sonntag, 14.07.19

13.15 Becker, der Entdecker
Jürgen Beckers kabarettistische Reise in NRW: In und um Paderborn

Jubiläum zum Erwerb des Wasserschlosses vor 30 Jahren

In diesem Jahr jährt sich der Erwerb des Wasserschlosses Heerse zum 30. Mal.

1989 kauften die Stifter Helga und Manfred O. Schröder das Wasserschloss von den Missionaren vom Kostbaren Blut, sanierten es denkmalgerecht mit privaten Mitteln in Millionenhöhe und legten damit den Grundstein für die Vereinigten Museen, wie diese in der heutigen Form zu besichtigen sind.

Mit unzähligen kunst- und kulturgeschichtlichen Schätzen aus dem bewegten Leben der Stifter, zusammengeführt durch unzählige Reisen in der ganzen Welt – besonders im Rahmen der Tätigkeit des Herrn Schröder als Generalhonorarkonsul von Ghana -, beherbergen die Vereinigten Museen eine der größten Privatsammlungen dieser Art.

Anlässlich dieses Jubiläums gratulierte die Dorfbevölkerung des Ortes Neuenheerse den Stiftern mit einem Fest am Sonntag, dem 30. Juni 2019.

Herr Heinz Kubiki, Herausgeber des „Newsletter Neuenheerse“ verfasste folgenden Bericht zu diesen Feierlichkeiten. Dafür herzlichsten Dank!

Ehepaar Generalkonsul Manfred O. und Helga Schröder 30 Jahre in Neuenheerse

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(khs) Dieser Festakt zum 30. Geburtstag der Museumswelt im und am Wasserschloss Neuenheerse hatte alles Schöne in sich vereint: strahlenden Sonnenschein, viele frohgelaunte Mitbürger/innen aus Neuenheerse, eine bunte Gästeschar von Nah und Fern sowie ein glückliches Ehepaar Schröder. Mit einem stimmungsvollen und gut besuchten Gottesdienst wurde ein harmonischer Festtag eingeläutet. Pater Thomas Wunram (Missionare vom Kostbaren Blut) gewann die Herzen der Kirchenbesucher durch eine beachtenswerte Predigt, in der er ermutigte nicht nur Zuschauer zu sein, sondern selbst Verantwortung für die Umwelt und Mitmenschen zu übernehmen. Claudia Mertens (Orgel), Wilfried Drüke (Saxophon) und Campbell Shillinglaw (Euphonium) begeisterten mit ihren musikalischen Darbietungen alle Besucher im Eggedom

Das Bild zeigt (v.l.n.r.): Heiko Bulk, Oberst Bernd Ehlebracht, Ehepaar Generalkonsul Manfred O. und Helga Schröder, Karl-Heinz Schwarze während des Festaktes

Unter den Klängen des Spielmannszuges Neuenheerse führte ein langer Festzug mit dem 1. stv. Bürgermeister der Stadt Bad Driburg, Horst Verhoeven, das Ehepaar Schröder anschließend zum Schlossgelände, um einen harmonischen Tag zu erleben. Nach einem Ständchen des Spielmannszuges Neuenheerse und der Alphorngruppe Weserbergland begrüßte Karl-Heinz Schwarze (Trägerverein St. Walburga Neuenheerse) das Ehepaar Generalkonsul Manfred O. und Helga Schröder und erinnerte an ihr 30-jähriges unermüdliches und erfolgreiches Wirken für das Kulturdorf Neuenheerse. Weder die öffentliche Hand noch kommunale Institutionen ließen Ende der 80-er Jahre Interesse am Erhalt des historischen Wasserschlosses erkennen. Allein das Ehepaar Schröder hat mit sehr, sehr hohen privaten Mitteln dieses Schloss innen und außen im Detail restauriert und so dem Ort Neuenheerse eine dauerhafte Identität erhalten. Heute schätzt das Dorf und die Region diese Lebensleistung und sagt mit hohem Respekt Dank, dass sich das Ehepaar Schröder für Neuenheerse entschieden hat. Ein Glücksfall, den man jeden Tag feiern sollte.

Höchste Repräsentanten aus dem In- und Ausland von Politik, Wirtschaft, Kirchen, Bundeswehr, Adel und Verbänden besuchten diese außergewöhnliche Kulturstiftung in Neuenheerse. Das Dorf Neuenheerse gewann parallel jedes Mal durch die mediale Berichterstattung an Aufmerksamkeit. Stellvertretend für diese Bereiche konnte insbesondere Oberst Bernd Ehlebracht, Leiter Bezirksverbindungskommando Detmold, begrüßt werden. Dem Ehepaar Schröder liegt die Bundeswehr sehr am Herzen. Öffentliche Gelöbnisse der Panzerbrigade 21 und des ABC-Abwehrbataillons 7 im Schlossgarten waren ein Teil dieser Verbundenheit.

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Die Gründung der privaten Grundschule St. Walburga ist eine einzigartige Dorfgemeinschaftsleistung. Und auch hier hat sich das Ehepaar Schröder als Teil des Dorfes eingebracht und wesentlich den Erfolg des Genehmigungsprozesses mitgestaltet. Rektorin, Frau Anne Kemper, gehörte zu den gern gesehenen Gästen und erhielt einen herzlichen Willkommensgruß durch Herrn und Frau Schröder. Zu der großen Schar der Gäste zählten: Udo Bernsmann – Klaus Schumacher – Carsten Pohl – Hans-Dieter Fleischer (alle Vorstand Kulturstiftung Schröder), Karl-Heinz Rustemeyer – Bernfried Jacobi (Kuratorium Kulturstiftung Schröder), Alfons Langenhenki (Freund der Familie Schröder), Pater Josef Klingele (Missionare vom Kostbaren Blut) und Matthias Nadenau (St. Kaspar) sowie Altbürgermeister Heinrich Brinkmöller.

Emotionaler Höhepunkt war ein Grußwort aus dem Hause Hohenzollern. Friedrich Wilhelm Prinz von Preußen, selbst 2003 und 2004 Gast bei Carl Joachim Jürgens in Neuenheerse, gratulierte auf diesem Wege den Eheleuten Schröder an diesem Festtag mit den Worten:  „Dies möchte ich zum Anlass nehmen Sie wissen zu lassen, mit welch großer Bewunderung meine Familie schon seit Jahren Ihr vielseitiges soziales und kulturelles Engagement, das weit über die Region hinauswirkt, verfolgt. Ihnen und Ihrem Lebenswerk gebührt Respekt und aller größte Anerkennung!“ Generalkonsul Schröder konnte seine Tränen nicht verbergen. Preußisches Kulturgut ist wesentlicher Bestandteil der Museumsvielfalt und die Schaffenskraft der Eheleute Schröder spiegelt auch die eine oder andere preußische Tugend wieder. Nachfolgend würdigte Heiko Bulk, Vorsitzender Bezirksausschuss Neuenheerse, im Namen der Dorfgemeinschaft die außergewöhnlichen Leistungen von Herrn und Frau Schröder in der Vielfalt der Museumswelt und ihre nie nachlassende Bereitschaft Schloss und Dorf zu fördern. Als Geschenk überreichten Heiko Bulk und Karl-Heinz Schwarze dem Ehepaar Schröder im Namen der Dorfgemeinschaft ein in Eichenholz stilisiertes Neuenheerser Wappen mit den Unterschriften aller Anwesenden auf der Rückseite.

Generalkonsul Schröder dankte auch im Namen seiner Frau der Neuenheerser Dorfgemeinschaft für diesen gelungenen Festakt und die vorbildliche Organisation. Es sei kaum in Worte zu fassen, welche Freude seine Frau und er heute im und durch das Dorf Neuenheerse erfahren hat. Dieses gemeinsame Miteinander und Füreinander muss Ansporn in der Zukunft bleiben.

Mit einem musikalischen Liederreim beendete die Chorgemeinschaft Neuenheerse den Festakt und leitete gleichzeitig zu einem geselligen Beisammensein bei guten Gesprächen, fröhlichem Kinderspiel und Besichtigung der Asien- und Indienausstellung in den St. Hubertus Helga-Hallen ein.

(Verfasser Heinz Kubiki)

Nachfolgend zwei Zeitungsartikel mit freundlicher Genehmigung des Westfalen-Blattes:

Eröffnung der neuen Indien/Asien-Ausstellung

Am 25. Mai fand die feierliche Eröffnung der neuen Indien/Asien-Ausstellung in den St. Hubertus Helga-Hallen statt!

Eine Vielzahl geladener Gäste wohnte diesem festlichen Ereignis bei. Das Stifterehepaar Manfred O. Schröder und seine Frau Helga begrüßten sie persönlich. Als Ehrengäste war Familie Beul geladen. Mit ihr verbindet das Ehepaar Schröder eine langjährige Freundschaft. So ergab es sich, dass ein Sohn der Familie, Herr Prof. Dr. Hans Harder als Schirmherr der Ausstellung gewonnen werden konnte.

Das Stifterpaar Schröder mit den Ehrengästen Malathi Rao Vadapalli sowie Familie Beul vor Bhima

Herr Prof. Dr. Harder ist ein Experte auf diesem Gebiet. Er ist leitender Mitarbeiter am Südasien-Institut der Universität Heidelberg. Geboren in Höxter ist er seiner Heimat sehr verbunden und so freute es ihn umso mehr, der Anfrage des Stifterpaares zur Übernahme der Schirmherrschaft nachzukommen. Eine von ihm unterzeichnete Urkunde wird zukünftig an dieses besondere Ereignis erinnern.

Frau Helga Schröder mit Prof. Dr. Hans Harder bei der Urkundenunterzeichnung
Die unterzeichnete Urkunde des Schirmherren wird einen Ehrenplatz in der Ausstellung finden

Ein weiterer Ehrengast war Frau Malathi Rao Vadapalli, Leiterin der Kulturabteilung der indischen Botschaft in Berlin. Sie fühle sich gesegnet, ihre Kultur mit der unseren zu teilen und freue sich außerordentlich, an solch einem schönen Ort dieser Feierlichkeit beiwohnen zu können. Auf Wunsch der Stifter hat sie eine Fotografie Mahatma Gandhis mitgebracht, welche sie dem Ehepaar Schröder überreichte. Dieses Foto bereichert von nun an die neue Indien/Asien-Ausstellung.

Frau Malathi Rao Vadapalli bei der Übergabe des Bildes Mahatma Gandhis an die Stifter

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die beeindruckende rund 2,70 Meter große, geschnitzte Figur des Bhima, welcher eine zentrale Rolle in der indischen Mythologie darstellt. Das bekannte indische Epos, das Mahabharata (geschrieben zwischen 440 v. Chr. Und 330 n. Chr.), erzählt von Bhima, dessen Familie und seinen Konflikten. Bhima ist der Sohn der irdischen Königin Kunti und dem Windgott Vayu. Er verfügt über übernatürliche Kräfte und ist ein Riese mit der Kraft von 10000 Elefanten.

Helga und Manfred O. Schröder mit Frau Malathi Rao Vadapalli neben der Statue des Bhima

Weitere Teile der Ausstellung gewähren einen Einblick in die hinduistische Götterwelt. Hier sind unter anderem weitere wertvolle Schnitzereien aus dem 16./17. Jahrhundert zu sehen, darunter die Götter Shiva und Ganesha, sowie eine mächtige Wächterfigur – Dwarapalaka.

Zwei große indische Portale gewähren dem Besucher den Eintritt in diese Welten aus Kultur und Mythologie.

Den asiatischen Bereich der Ausstellung stellen moderne Schnitzereien aus den Philippinen, welche dort traditionell in größter Handwerkskunst gefertigt werden.

Die Indien/Asien-Ausstellung kann im Rahmen der öffentlichen Führungen bis Ende Oktober an jedem Samstag besichtigt werden. Beginn dieser Führungen ist jeweils 14.00 Uhr. Besichtigungen im Rahmen einer separat gebuchten Gruppenführung sind selbstverständlich ebenfalls möglich.

Nachfolgend mit freundlicher Genehmigung der Bericht im Westfalen-Blatt zur Ausstellungseröffung – Verfasserin Frau Sabine Robrecht:

Saisonbeginn im Wasserschloss St. Hubertus Heerse

Endlich ist es wieder so weit! Ab dem 30. März laden die Vereinigten Museen im Wasserschloss St. Hubertus-Heerse zu den allseits beliebten öffentlichen Führungen ein. Sie finden bis Ende Oktober jeden Samstag um 14 Uhr statt.

Die Vereinigten Museen im Wasserschloss St. Hubertus-Heerse im Frühling.

Das Museum besticht durch seine Vielfalt: Auf vier Etagen des Wasserschlosses Neuenheerse verteilen sich sechs spannende Sammlungsbereiche. Während ihres Rundgangs begeben sich die Besucher auf eine Weltreise. In einer der größten privaten Wildtiersammlungen treffen sie auf Löwen, Bären und Antilopen. Von kulturhistorischer Bedeutung ist die ethnologische Sammlung. Masken, Figuren und Alltagsgegenstände aus Afrika, Asien, Ozeanien und Amerika erzählen von fernen Kulturen und fremden Ritualen. Im Dachgeschoss des Schlosses befindet sich die Abteilung „Europäisches Kulturgut“, die Alltagsgegenstände aus den vergangenen 200 Jahren zeigt. Hier staunen Kinder häufig darüber, wie viel Handarbeit im Handwerk damals noch steckte. Wäschestampfer, Butterschleuder oder eine mit Handkurbel betriebene Windfege, mit der man Spreu vom Weizen trennte, zeugen anschaulich von dieser Zeit. Weitere Ausstellungsbereiche zur deutschen Kolonialgeschichte in Afrika, zu Preußen und zur Jagdkultur ergänzen den umfangreichen Museumsrundgang.

Der Startschuss für die Indien-/Asienausstellung ist gefallen


Die ersten Vorbereitungen für die Indien-/Asienausstellung, die im Frühjahr 2019 als Teil der Dauerausstellung in den St. Hubertus Helga-Hallen eröffnet, sind abgeschlossen. Ein Plan, der die Gestaltung und die Präsentation der wertvollen Exponate vorgibt, liegt bereits vor. Doch bevor die Ausstellungsstücke platziert werden können, gilt es noch viele Arbeiten zu verrichten. Eine davon wurde am Mittwoch, dem 23.01.2019, in Angriff genommen: Die schweren Podeste und Glashauben der Sonderausstellung „1150 Jahre Neuenheerse“ mussten aus dem Erdgeschoss der St. Hubertus Helga-Hallen abtransportiert werden, um Raum für die Neugestaltung zu bekommen.

Karl-Heinz Biermann, Willi Böhler und Karl-Heinz Schwarze (v. l.) helfen mit vollem Einsatz den Mitarbeitern der Vereinigten Museen im Wasserschloss St. Hubertus-Heerse

Dabei bekam das Team der Vereinigten Museen tatkräftige Unterstützung aus dem Dorf. Karl-Heinz Biermann, Willi Böhler und Karl-Heinz Schwarze packten unermüdlich mit an und in nur zwei Stunden war alles erledigt. Wir bedanken uns recht herzlich für Ihren Einsatz!

Beim Transport der Podeste auf dem eigens von Herr Böhler gestellten Anhänger.

Für die Kulturstiftung General-honorarkonsul Schröder war es eine besonders schöne Erfahrung, diese freiwillige Unterstützung aus Neuenheerse zu erleben. Und es bestätigte sich eine alte Weisheit: Die besten Ergebnisse werden erreicht, wenn man Hand in Hand zusammenarbeitet.

Auf dem Holzkarren aus der Kindheit von Herrn schwarze wurden die besonders großen und schweren Podeste befördert.

Für Herrn Schwarze bedeutete der gestrige Einsatz auch eine Reise in die Vergangenheit. Bei dem Transport der Podeste benutzte er einen großen Handkarren aus Holz, der noch seinem Vater gehörte und den er aus seiner eigenen Kindheit her kannte. So wird Geschichte lebendig und bedeutend – nicht nur für die private Erinnerung.

Exponat von Weltrang erreicht Neuenheerse

Die Kulturstiftung Generalhonorarkonsul Manfred O. Schröder und Helga Schröder ist hoch erfreut, eine einzigartige Neuerwerbung für die Vereinigten Museen im Wasserschloss St. Hubertus Heerse vorstellen zu können.

Die Statue des Bhima beeindruckt durch ihre Farbenpracht. In den Händen hält er seine typische Waffe: eine Keule.

Bei dem neuen Exponat handelt es sich um eine monumentale Holzstatue des Bhima, der eine zentrale Figur innerhalb der indischen Mythologie darstellt. Das bekannteste indische Epos, das Mahabharata (geschrieben zwischen 440 v. Chr. und 330 n. Chr.), erzählt von Bhima, dessen Familie und seinen Konflikten. Bhima ist der Sohn der irdischen Königin Kunti und dem Windgott Vayu. Er verfügt über übernatürliche Kräfte und ist ein Riese mit der Kraft von 10000 Elefanten. Sein Markenzeichen ist eine Keule, die er im Kampf kraftvoll einzusetzen weiß und mit der er viele Gegner wie den Dämonen Bakasura erschlägt. Am Ende des Epos reisen Bhima, seine fünf Brüder und ihre gemeinsame Ehefrau zum Götterberg Meru. Auf dieser Reise starben sie und gelangten in den Himmel.  

Bhima sitzt auf einem Thron. Zwei farben-frohe Pfauen und eine Lotusblüte zieren eine Seite des Throns.

Die beeindruckende Statue ist über 2,70 Meter hoch und stammt aus dem 18. Jahrhundert. Trotz ihres hohen Alters hat sich ihre Bemalung sehr gut erhalten. Das liegt an einer speziellen Maltechnik: Eine Mischung aus Steinpuder, Pflanzenfarben und Naturöl machen die Farben haltbar und geben der Figur einen prachtvollen Glanz, der an Porzellan erinnert. Bhima kam per Schiffstransport über den Suezkanal nach Hamburg. Von dort ging es per LKW nach Neuenheerse. Mit im Gepäck hat Bhima drei weitere wertvolle Schnitzereien aus dem 16./17. Jahrhundert: sie zeigen die hinduistischen Götter Shiva und Ganesha sowie eine mächtige Wächterfigur, Dwarapalaka.

Dwarapalaka – eine mächtige Wächterfigur.
Detail der feinen Schnitzerei, die Ganesha zeigt.

Die Neuerwerbungen sind zentraler Bestandteil einer neuen Ausstellung, die im Mai 2019 in den St. Hubertus Helga-Hallen eröffnet werden soll. Hinzu kommen zahlreiche Exponate der bereits vorhandenen Indien- und Asienabteilung der Vereinigten Museen.

Zwei der vier großen und schweren Kisten haben die Vereinigten Museen im Wasserschloss St. Hubertus-Heerse erreicht. 

Tiefster Dank gilt dem Stifterehepaar Manfred und Helga Schröder, die aus privaten Mitteln die Figuren gekauft und der Stiftung großzügig übergeben haben. Besonders hervorzuheben ist der leidenschaftliche Einsatz der Stifter. Über Jahre hinweg verhandelten sie mit der königlichen Familie in Trivandrum/Kerala und indischen Behörden. Dabei setzten sie sich persönlicher Gefahren aus und trotzten der tropischen Hitze. Am Ende lohnen sich alle Mühen und Strapazen: Bhima ist in Neuenheerse angekommen und bereichert die Vereinigten Museen weit über die Region hinaus!

Gute Seele des Wasserschlosses geht in den Ruhestand

Klaus Steinmaier (64) nimmt nach 25 Jahren treuem Dienst für das Wasserschloss St. Hubertus Heerse mit dessen Vereinigten Museen Abschied.

Über die ganzen Jahre wohnte er mit seiner Familie imTorhaus des Schlosses und führte seinen Dienst stets mit unermüdlichem Einsatz durch. Das Wasserschloss mit seinen Vereinigten Museen war sein Leben. Ein Großteil der Ausstellungen wurde von ihm gestaltet, fast sämtliche Vitrinen, Schaukästen, Rahmen und vieles mehr wurden von ihm gebaut, viele Renovierungs- und Restaurierungsarbeiten durch ihn vorgenommen.

Frei nach dem Motto „Geht nicht gibt´s nicht!“.

Auch als Museumsführer hat er über die ganzen Jahre Besucher durch das Museum geführt – hochqualifiziert, mit viel Wissen und Humor. In dieser Funktion als Museumsführer bleibt Herr Steinmaier der Stiftung zur großen Freude aller weiterhin erhalten!

Für das Stifterehepaar Generalhonorarkonsul Manfred O. undHelga Schröder war er stets ein verlässlicher Ansprechpartner. Viele Gäste des Ehepaars Schröder und der Vereinigten Museen hat er empfangen und betreut, darunter auch so manche prominente Persönlichkeit.

Ein weiteres persönliches und unvergessliches Erlebnis war für Klaus Steinmaier sicherlich auch sein Fernsehauftritt in der Sendereihe „Becker der Entdecker“ des WDR im Jahr 2012, bei welchem er den Moderator und Kabarettisten Jürgen Becker mit vielen Informationen und einer großen Portion Humor durch das Wasserschloss führte.

Am 09. November wurde Klaus Steinmaier nun im feierlichen Rahmen durch den Stiftungsvorstand sowie das Kuratorium in seinen wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Hierbei wurde er mit herzlichen und lobenden Worten des persönlich anwesenden Stifterehepaares als auch des Vorstandsvorsitzenden Dr. Josef Lammers bedacht. Ein besonderer Dank ging auch an die gesamte Familie Steinmaier, welche die Arbeit über Jahre unterstützte, Hilfestellung bot und wichtigen Rückhalt gab.

Die Aufgaben des Hausmeisters bleiben zukünftig auch in derFamilie. Sohn Bernd (38) hat seinen Dienst bereits zum 01. Oktober angetreten. Viele Jahre seiner Kindheit und Jugend hat er hier verbracht und kehrte nun für diese Aufgabe nach Neuenheerse zurück. Viele Dinge sind ihm schon lange vertraut und mit der garantierten Unterstützung und dem Rat des Vaters Klaus Steinmaier ist er ein großer Gewinn für die Kulturstiftung Schröder, welche sich sehr über die Zusammenarbeit freut.

Klaus Steinmaier wünscht die Kulturstiftung mit all ihren Mitarbeitern und Gremiumsmitgliedern von Herzen alles Gute und beste Gesundheit für den Ruhestand – durch die Tätigkeit als Museumsführer freuen sich alle über den weiteren Kontakt!

Foto: Klaus Steinmaier bei seiner Verabschiedung mit dem Stifterehepaar und dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Josef Lammers

Öffentliche Führungen noch bis Ende Oktober !

Die Vereinigten Museen im Wasserschloss St. Hubertus Heerse beenden bald die diesjährige Museumssaison der öffentlichen Führungen.

Noch bis Ende Oktober haben Interessierte die Gelegenheit samstags um 14.00 Uhr an einer öffentlichen Führung teilzunehmen. Eine Anmeldung hierzu ist nicht erforderlich.

Die Vereinigten Museen sind selbstverständlich weiterhin für Gruppen nach vorheriger Terminabsprache geöffnet.

Ferner findet in den St. Hubertus Helga-Hallen auf dem südlichen Schlossgelände noch bis zum 25. November die Ausstellung „1150 Jahre Neuenheerse Reloaded“ statt.

Geöffnet ist hier jeden Samstag und Sonntag von 13-18 Uhr.

Wer es im Oktober nicht mehr schafft, an einer öffentlichen Führung oder über die nächsten Monate an einer Gruppenführung durch das Wasserschloss teilzunehmen, hat ab dem ersten

Samstag im April 2019 wieder die nächste Gelegenheit.

Nutzen Sie noch diese Möglichkeit bis Ende Oktober und seien Sie uns herzlich willkommen !

Stiftsmarkt und Heimatgebietstag

Der Stiftsmarkt in Neuenheerse am 16. September war ein voller Erfolg. Zahlreiche Besucher kamen in den Ort und schlenderten bei bestem Wetter über den Markt. Für die Vereinigten Museen im Wasserschloss St. Hubertus-Heerse verhalf der Stiftsmarkt zu einem neuen Besucherrekord! Weit über 100 Museumsbesucher schauten sich die aktuelle Sonderausstellung „1150 Jahre Neuenheerse – Reloaded“ an.

Ein Wochenende später fand in Neuenheerse der Heimatgebietstag statt. In der Nethehalle sprachen ehrenamtliche Ortsheimatpfleger über ihre Arbeit und die Geschäftsführerin des Westfälischen Heimatbundes, Dr. Silke Eilers, hielt einen interessanten Vortrag. Im Anschluss standen bei einer Exkursion Dorf und Wasserschloss im Fokus. Viele Ortsheimatpfleger besuchten die Dauerausstellung im Schloss und die Sonderausstellung „1150 Jahre Neuenheerse – Reloaded“ in den St. Hubertus Helga-Hallen. Besonders schön: Alle Teilnehmer waren von der einzigartigen Sammlung des Stifterehepaares Schröder beeindruckt und lobten die gelungene Sonderausstellung.  

Torhaus

Die Durchfahrt des Torhauses wurde farblich erneuert und mit großen Jagdtrophäen bestückt.

Zugleich aber wurde auch eine mit Verbandsabzeichen versehene Gedenkstätte für unsere Soldaten errichtet. Die Front zur Straße wurde nach einem Neuanstrich mit den Emblemen des Hubertusordens versehen und erhielt als Schmuck auf Wunsch der Dorfbevölkerung zwei Hirschgeweihe.

Sonntag, 16. September 2018 geöffneter Schlosshof und Sonderausstellung „1150 Jahre Neuenheerse“ !

Anlässlich des diesjährigen Stiftsmarkts in Neuenheerse öffnet das Wasserschloss St. Hubertus Heerse mit seinen Vereinigten Museen als ehemaliges „Kaiserliches hochadeliges Damenstift“ seine Pforten zum Schlossgelände und freut sich auf interessierte Besucher.

Ebenfalls ist von 13-18 Uhr die Sonderausstellung „1150 Jahre Neuenheerse reloaded“ geöffnet. Diese Ausstellung befindet sich in den St. Hubertus Helga-Hallen auf dem südlichen Schlossgelände.

Bereits der Außenbereich des Wasserschlosses mit unterschiedlichen Exponaten lässt den Besucher erahnen, welche Vielfalt an Themen und Ausstellungsstücken die Vereinigten Museen im Inneren des Schlosses zu bieten haben.

Öffentliche Führungen im Wasserschloss finden noch bis Ende Oktober jeden Samstag um 14 Uhr statt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.

Gruppenführungen sind ganzjährig nach vorheriger Terminabsprache möglich.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Besuch auf dem Stiftsmarkt 2018 !

Sonderausstellung „1150 Jahre Neuenheerse“ geht in die zweite Runde !

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Am 08. September startet der zweite Teil unserer Sonderausstellung anlässlich des Jubiläumsjahres 1150 Jahre Neuenheerse!

Erst vor einem Monat schloss die erste Jubiläumsausstellung „Neuenheerse im Bilde“. In den vier Wochen dazwischen ist viel passiert. Der Raum für die neue Ausstellung wurde um das doppelte erweitert und es konnten wichtige Exponate von namhaften Leihgebern gewonnen werden. Die Ausstellung knüpft an die vorangegangene an. Sie fragt nach der Identität und der Geschichte des Ortes Neuenheerse. Ausgangspunkt sind historische Fotografien, jetzt vervollständigt durch die viele neue Exponate.

Wer mehr über Neuenheerse, seine Menschen, Orte und Geschichte wissen möchte, ist herzlich eingeladen die Ausstellung zu besuchen.

Sie findet in dem 2016 eröffneten Museumsneubau, den St. Hubertus Helga-Hallen, statt. Während der Ausstellungszeit sind zusätzlich Vorträge geplant, auf die dann gesondert hingewiesen wird.

Die Sonderausstellung läuft bis zum 25. November und ist jeden Samstag und Sonntag von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

Der Eintritt beträgt 1,00 Euro für Erwachsene. Kinder haben freien Eintritt

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Altbürgermeister im Schloss Neuenheerse

Frühere Bürgermeister aus dem Kreis Höxter haben am 07. Juni 2018 das Wasserschloss Neuenheerse besucht und sich die Museen in dem ehemaligen Stift angesehen. Johannes Krömeke (Brakel), Heinrich Brinkmöller (Bad Driburg), Günter Niggemann (Borgentreich), Franz Beineke (Marienmünster), Josef Wiechers (Nieheim) und Heinrich Ernst (Willebadessen-Peckelsheim) sowie ihre Partnerinnen zeigten sich beeinddruckt von dem Angebot der Kulturstiftung von Helga und Generalhonorarkonsul Manfred Schröder. In dem ehemaligen kaiserlichen hochadeligen Damenstift aus dem Jahre 1599 erwartet den Besucher auf einer Fläche von 1.500 Quadratmetern eine große ethnographische Sammlung mit dem Schwerpunkt Afrika, eine vielfältige Ausstellung zur Heimatkunde, eine Abteilung zur europäischen Jagdkultur, ein Sonderausstellungsbereich zur deutschen Kolonialgeschichte und eine Sammlung zur preußischen Geschichte. Das neue Museumsgebäude (St. Hubertus Helga-Hallen) sahen die Gäste auch.

(Quelle: Westfalen Blatt/M. Robrecht)

„Neuenheerse im Bilde“ – Neue Ausstellung zum Jubiläumsjahr 1.150 Jahre Neuenheerse

Das Dorf Neuenheerse feiert in diesem Jahr ein ganz besonderes Jubiläum. Im Jahr 868 gründeten hier der Paderborner Bischof Liuthard und seine Schwester Walburga das hochadelige Damenstift Heerse. Anlässlich der 1150-Jahrfeier präsentiert die Kulturstiftung Generalhonorarkonsul Manfred O. Schröder und Helga Schröder die Sonderausstellung „Neuenheerse im Bilde“.

 

Die Ausstellung präsentiert über 60 historische Fotografien aus der Sammlung Robrecht. Die Bilder beleuchten nicht nur die Geschichte von Neuenheerse sondern zeigen auch identitätsstiftende Orte wie St. Saturnina, das Wasserschloss und die Nethequelle. Aber auch die Menschen aus Neuenheerse und ihre Gemeinschaft sind Gegenstand der Ausstellung. Auch wenn fast alle Fotos von eher „alten“ Zeiten berichten, können viele Inhalte auf die Gegenwart bezogen werden. Denn Tradition, die in Vereinen und Dorfgemeinschaft bewahrt wird, ist Bestandteil der Identität. Auch Vergangenes wie der alte Bahnhof oder aufgegebene Gewerbe, die im kollektiven Gedächtnis erhalten bleiben, gehören auch zum heutigen Neuenheerse.   

 

Am 5. Mai wird die Ausstellung um 13.00 Uhr eröffnet! Alle sind recht herzlich eingeladen. Am Eröffnungstag ist der Eintritt frei. Die Begrüßung hält Klaus Schumacher, Kreisdirekter Höxter.

 

 

Daten zur Ausstellung:

5. Mai bis 5. August 2018

Sa./So. 13-18 Uhr

Eintritt: Erwachsene 1,00 €, Kinder frei

Vereinigte Museen im Wasserschloss St. Hubertus

Stiftsstraße 2, 33014 Bad Driburg -Neuenheerse

Tel. 05259 930333

Mail: kulturstiftung-schroeder@t-online.de

www.wasserschloss-heerse.de

1.150 Jahre Neuenheerse

5. Mai 2018

Anlässlich der 1.150-Jahr-Feier des Ortes Neuenheerse am 05.05.2018 wurden Gäste aus Hamburg mit Kindern und aus Wiesbaden mit Kindern von Joseph Lammers, unserem guten 1. Führer auf Veranlassung des Stifterehepaars Manfred und Helga Schröder durch die Museen geführt. Die Kinder waren so begeistert, dass Sie gebeten haben, wiederzukommen. Eines der Kinder wollte den nächsten Autobus nehmen.

Um 13.00 Uhr war die Eröffnung der Foto-Ausstellung über die Geschichte und Gegenwart des Nethedorfs in den St.-Hubertus-Helga-Hallen. Bei dieser Gelegenheit nutzte Landrat Spieker die Gelegenheit, den Eheleuten Generalkonsul Manfred und Helga Schröder im Namen des Kreises Höxter und im eigenen Namen Dank und Anerkennung für ihr Engagement in der Region auszusprechen. Als Zeichen der Wertschätzung übergab er dem Stifterehepaar, begleitet von überwältigendem Beifall der zahlreichen Gäste, darunter auch die Bundeswehr von Herrn Oberst Karl-Heinz Schwarze, eine gerahmte Urkunde. Diese zeigt das Kulturland-Logo des Kreises Höxter sowie die Abbildungen der im Kreishaus Höxter aufgestellten Bronzebüsten des Stifterehepaars.

Im Anschluss daran hielt Pater Thomas Wunram eine Rede, in der er für die gute Zusammenarbeit mit der Stiftung und den Patres vom Kostbaren Blut dankte. Er übergab Generalkonsul Manfred Schröder ein goldenes Siegel, welches er wie folgt erklärte: Es handelt sich um die Kopie des Siegelabdrucks des Bischofs Liuthard. Er war der 3. Bischof von Paderborn. Unbekannt ist sein Geburtsdatum, seit 862 war er Bischof, sein Todesdatum ist 887. Gemeinsam mit seiner Schwester Walburga bat er auf dem Regionalkonzil von Worms 868 die dort versammelten Bischöfe um die Gründung eines Frauenstifts in Heerse. Dafür tauschten die Geschwister ihre Eigentümer. Das Original-Siegel wurde bei einer Öffnung des Saturninenschreins in Neuenheerse gefunden. Merkwürdig dabei ist, dass es bei einer vorherigen Öffnung nicht erwähnt wird. Das Original befindet sich im Diözesanarchiv in Paderborn. Es gilt derzeit als das älteste Bischofssiegel Deutschlands. Es zeigt einen Männerkopf mit Lorbeerkranz und die Umschrift: „Liuthard Praesul“.

Viele Gäste nahmen an dem Sektempfang und dem anschließenden Kaffeetrinken im Seminarraum teil.

Höhepunkt der Feierlichkeiten war ein Festumzug durch den Ort, an dem mehr als 400 Teilnehmer in 33 Gruppen, begleitet von drei Musikkapellen, bei Kaiserwetter teilnahmen. Die Kulturstiftung war auch mit einer Gruppe vertreten. Der Umzug wurde von Herrn Notar Rüdiger Beulen moderiert. Bei dieser Gelegenheit erwähnte er auch, dass Herr Generalkonsul Manfred O. Schröder an diesem Tag seinen 93. Geburtstag begehen würde. Die Zuschauer begrüßten diese Nachricht mit anhaltendem Beifall. Nahezu das ganze Dorf gratulierte mit großem Applaus.

Dank an Stifterehepaar

März 2018

Die Stifter haben inzwischen die Sozialstiftung Paderborn mit erheblichem finanziellen Einsatz begründet unter der Maßgabe, dass die Sozial-Stiftung für die notwendige Reklame für die Kulturstiftung in der Region Paderborn zuständig ist.

Im März 2018 ist das Kreishaus in Paderborn 50 Jahre alt geworden. Das Gebäude in der Aldegreverstraße ist renoviert worden und wurde jetzt bei einem Festakt der Öffentlichkeit vorgestellt. Landrat Manfred Müller nutzte die feierliche Gelegenheit, Generalkonsul Manfred Schröder und seiner Frau Helga für die Einrichtung ihrer großzügigen Sozialstiftungen zu danken, von denen nicht nur der Kreis Höxter oder die Stadt Dortmund, sondern auch der Kreis Paderborn profitiert. Das sei eine Geschichte mit viel Herz, so der Landrat. „Wir möchten uns konkret um hilfsbedürftige Menschen im Kreis Paderborn kümmern und sie in ihrer Notlage unterstützen“, begründete das in Dortmund und zeitweise auch in ihrem Schloss in Bad Driburg-Neuenheerse lebende Ehepaar Schröder. „Die Spuren ihres erfolgreichen und großzügigen Schaffens werden weit in die Zukunft hinein wirken“, bedankte sich der Paderborner Landrat für die Stiftungen, besonders für die Paderborner.

Manfred O. Schröder und seine Frau Helga durften sich ins Goldene Buch des Kreises Paderborn eintragen. Zudem wurden zwei Bronze-Büsten des Stifterehepaares im Kreishausfoyer aufgestellt, was das Ehepaar Schröder besonders freute.

Saisonstart der Vereinigten Museen 2018 bereits am Ostersamstag, 31. März 2018 !

Wer das Osterwochenende 2018 für einen Ausflug nutzen möchte, dem öffnen die Vereinigten Museen in diesem Jahr bereits am Ostersamstag die Schlosstore!

Statt wie gewohnt im April zu starten, wird bereits am 31. März 2018 die erste öffentliche Führung um 14.00 Uhr angeboten. Die Vereinigten Museen möchten damit auch vielen Osterurlaubern in der Region die Gelegenheit geben, die beeindruckende Sammlung im Wasserschloss St. Hubertus Heerse zu besuchen.

Das gesamte Museumsteam freut sich auf alle Besucher im Jahr 2018 und lädt herzlich ein, an den diesjährigen öffentlichen Führungen immer samstags um 14.00 Uhr teilzunehmen.

Selbstverständlich sind weiterhin ganzjährig jederzeit nach Absprache Führungen von Gruppen möglich.

Seien Sie herzlich willkommen!