Das geschnitzte Relief in der Hubertushalle des Wasserschlosses Heerse

Einhorn-Relief

von Helga Schröder-Menold

2012
Jahrbuch Höxter

Anlässlich einer im Auftrag der Republik Ghana zu erfüllenden diplomatisch – konsularischen Mission in Asien mit der Teilnahme an einer Investmentkonferenz, war die letzte Station des Generalhonorarkonsuls Schröder die Philippinen und hier die Hauptstadt Manila, in der 12 Millionen Menschen beheimatet sind.

Ein wahres Chaos an Schmutz, Menschengedränge, Abgasen und Gestank.

GHK Schröder war dankbar und froh, dass es wieder nach Deutschland zurückging. Er wurde jedoch von Freunden dringendst gebeten eine große Ausstellung heimischer Schnitzereien in einer überdimensionalen großen Lagerhalle im Hafen zu besuchen. Das fand absolut wegen der klimatischen Umstände in Bezug auf Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit  nicht seine Zustimmung. Im Endeffekt fand der Besuch jedoch statt, begleitet von Kunstsachverständigen und Museumsexperten.

Nach mehr als 2 Stunden eines schweißtreibenden Rundgangs konnte sich GHK Schröder nicht zum Ankauf irgendwelcher Materialien und Schnitzereien entschließen, da er Wert darauf legt, dass die Vereinigten Museen lediglich antike Gegenstände in den Ausstellungen dem Publikum zeigen sollten. Beim Herausgehen aus der Halle sah er durch reinen Zufall ein großes Gemälde an einer Wand angelehnt. Er ging dort hin und sah zu seinem großen Erstaunen, dass es sich hier um eine flämische Holzschnitzerei handelte. Die Abmessungen des Glanzstücks waren 2,5 m x 3,5 m.

Der Anblick erinnerte ihn sofort an einen der 7 Teppiche, die John D. Rockefeller jr. 1937 dem Metropolitan Museum of Art in New York gestiftet hat. Diese Teppiche werden global benannt: „ Die Suche nach dem Einhorn.“ „Das geschnitzte Relief in der Hubertushalle des Wasserschlosses Heerse“ weiterlesen

Die Hubertuskapelle im restaurierten Wasserschloss Heerse als Ort der Heiligenverehrung

von Wolfgang Braun

2011
Jahrbuch Kreis Höxter
Seite 131 – 135

Im reizvollen Kontrast zum barocken Ambiente des sorgfältig und höchst aufwendig restaurierten Wasserschlosses in Neuenheerse steht die 1999 geweihte Hubertus-Kapelle im südlichen Park direkt an der Nethe: Stilistisch erinnert sie an die Stabkirchen Norwegens mit ihrer Holzbauweise und ihren Spitzdächern.

Diese Kapelle ist einem Bauwerk nachempfunden, das ich an der Grenze zwischen Ungarn und Slowenien gesehen habe. Es gefiel mir wegen seiner nordischen Bauweise und ich ließ von einem Architekturprofessor Pläne für eine Nachbildung in Neuenheerse anfertigen

berichtet Generalhonorarkonsul Manfred O. Schröder.
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Leben im Dienste zweier Nationen – Viele Jahrzehnte schon ist Manfred Schröder Diplomat im Auftrag der Republik Ghana

Honorargeneralkonsul Schröder in seinem Arbeitszimmer in Dortmund

06. August 2010
Westfalen-Blatt Nr. 181
Wolfgang Braun

Seit 45 Jahren ist Manfred Schröder (85) Honorargeneralkonsul der Republik Ghana. „Im Grunde kann ich 50-jähriges Dienstjubiläum feiern, denn ich arbeite schon seit fünf Jahrzehnten für diese afrikanische Land“, sagt er. Für die heimische Region bedeutsam wurden Manfred Schröder und seine Frau Helga mit der Gründung der gleichnamigen Kulturstiftung, die Trägerin der Museen im restaurierten Wasserschloss in Neuenheerse ist.
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Vom Lausbub zum Generalkonsul

Generalhonorarkonsul Manfred Oswald Schröder (Mitte) mit Gattin Helga zu Gast bei Bürgermeister Klaus Müller in Plettenberg , Schröders Geburtsstadt Foto: Horst Hassel

08. Juli 2010
Westfälische Rundschau Nr. 156 – RLP 2
Horst Hassel

Manfred Oswald Schröder ist in Siesel geboren – Seit 45 Jahren Interessenvertreter Ghanas
– Museumsplan scheiterte

Plettenberg Als Manfred Oswald Schröder am 5. Mai 1925 in Siesel im Backsteinhaus neben dem Bahnübergang das Licht der Welt erblickte, ahnte niemand, dass er diese Welt einmal gleich mehrfach bereisen und ein wohl einzigartiges Jubiläum feiern würde: 45 Jahre Dienst als Konsul bzw. Honorargeneralkonsul der Republik Ghana. Konsul Manfred Schröder und Gattin Helga wurden gestern von Bürgermeister Klaus Müller im Rathaus empfangen. „Vom Lausbub zum Generalkonsul“ weiterlesen

Vom Siesel in die ganze Welt: Ghanas Generalhonorarkonsul Manfred Oswald Schröder besucht seine Geburtsstadt

Honorargeneralkonsul Manfred O. Schröder und Frau Helga beim Besuch in Plettenberg mit Bürgermeister Klaus Müller

08. Juli 2010
Süderländer Tageblatt Nr. 155
130. Jahrgang

Ghanas Honorargeneralkonsul Manfred Oswald Schröder besucht seine Geburtsstadt.
Privataudienz beim Papst

Sonst trifft sich Manfred O. Schröder mit Ministerpräsidenten, Staatsoberhäuptern und Königen. Gestern traf sich der Honorargeneralkonsul der Republik Ghana, ein gebürtiger Plettenberger, mit Bürgermeister Klaus Müller.
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Die Besten sollen siegen

24. Juni 2010
Westfalen-Blatt Nr. 144

„Der Beste soll in einem fairen Vergleich gewinnen“, – für Manfred O Schröder haben am gestrigen Abend zwei Herzen in seiner Brust geschlagen. Als Generalhonorarkonsul von Ghana drückte der Besitzer des Wasserschlosses Heerse den Afrikanern die Daumen, als deutscher Staatsbürger der Löw-Elf. Bei der Weltmeisterschaft vor vier Jahren in Deutschland hat Manfred O. Schröder die Nationalmannschaft aus Ghana mit betreut. „Das sind ordentliche Jungs“, ist er überzeugt. Die Provokationen von Kevin-Prince Boateng hält er für nicht typisch: „Das ist eine unrühmliche Ausnahme.“ Manfred O. Schröder hat das Spiel in Dortmund verfolgt.

Gedenkwoche für Jacques-Yves Cousteau im Wasserschloss Heerse

Jean-Michel Cousteau und HGK Schröder

Die 23. KW 2010 wird im Wasserschloss dem Gedenken des großen Pionier, Meeresforscher und Mahner Jacques-Yves Cousteau gewidmet, der am 11. Juni 2010 seinen 100- jährigen Geburtstag feiern würde. Jacques-Yves Cousteau diente in der französischen Kriegsmarine und verließ diese als Korvettenkapitän. Er trug wesentlich zum Aufbau der französischen Waffentaucher bei und ist wegen seiner erfolgreichen Tätigkeiten und Erfindungen mehrfach mit hohen Auszeichnungen bedacht worden, wie z.B: Träger des Kreuzes der Ehrenlegion; Ehrendoktor der Universitäten von Harvard und Valencia; Oscarpreisträger; Träger der goldenen Palme; 3 x mit dem Bambi ausgezeichnet; internationaler Umweltpreis der UNO; amerikanische Presidential Medal of Freedom; Hall of Fame der Fernsehakademie. Es wurde sogar posthum ein französischer Kanal nach ihm benannt. „Gedenkwoche für Jacques-Yves Cousteau im Wasserschloss Heerse“ weiterlesen

Gedenktag für Jacques-Yves Cousteau im Wasserschloss Heerse

Am 11. Juni jährt sich der 100. Geburtstag des großen Tiefseetauchers, Ozeonographen und Umweltschützers Jacques-Yves Cousteau.

Dieser war Träger des Kreuzes der Ehrenlegion; Ehrendoktor der Universitäten Harvard und Valencia, Oscarpreisträger, er erhielt die goldene Palme und wurde 3 x mit dem Bambi ausgezeichnet.

Die zwischen GHK Schröder und Jacques-Yves Cousteau bis zum Tode gepflegte Freundschaft hat naturgemäß auch mit seinem Sohn Jean-Michel weiterhin Bestand, den er seit vielen Jahren kennt. Er ist in die Fußstapfen seines Vaters getreten und leistet erfolgreiche Arbeit für die Umwelt und den Schutz der Meere getreu dem Motto:

Wenn die Meere sterben, dann stirbt auch der Mensch!

Jean-Michel Cousteau hat für den Gedenktag seines Vaters sein Lebenswerk in einem Buch festgehalten mit dem Titel “My Father The Captain”, das im National Geographic Verlag im Mai 2010 erschienen ist.

Die Vereinigten Museen werden des großen Wissenschaftlers in Würde gedenken und die Freundschaft zu seinem Sohn Jean-Michel Cousteau weiterhin pflegen, der versprochen hat

bei seinem nächsten Aufenthalt in Europa die Museen im Wasserschloss Heerse erneut zu besuchen.

Internationaler Museumstag 16. Mai 2010

Internationaler Museumstag 16. Mai 2010

Zum internationalen Museumstag laden die Vereinigten Museen im Wasserschloss Neuenheerse alle interessierten Besucher zur Besichtigung des Außenbereichs ein. Führungen und Erläuterungen zu den zahlreichen Ausstellungsstücken in den Parkanlagen, sowie detaillierte Informationen rund um das Schloss und seine umfangreiche Sammlung werden dem Publikum durch professionelle Museumsführer angeboten.

Von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr werden fachkundige Informationen zur Geschichte des Schlosses ab dem Jahr 868 bis zur differenzierten Sammlung von heute vorgestellt.

Über Ihren Besuch würden wir uns sehr freuen. Die Führungen nach Anmeldung im Außenbereich sind an diesem Tag gebührenfrei. Weitere Informationen zur Schlossgeschichte finden Sie auch auf unserer Homepage unter: www.wasserschloss-neuenheerse.de Anmeldungen unter : Tel:/AB: und Fax: 05259 – 930 333

Sonderausstellung indianischer Volkskunst aus Mittel- uns Südamerika

Sonderausstellung indianischer Volkskunst aus Mittel- uns Südamerika

Das ursprünglich an heiliger Stätte im Jahre 868 durch den dritten Bischof von Paderborn Luithard und seine Schwester Walburga errichtete und unter Reichsschutz durch Kaiser Ludwig den Deutschen stehende Kaiserliche Freiweltliche Hochadelige Damenstift wurde 1599 durch die Äbtissin Ottilie von Fürstenberg als Wasserschloss Heerse erneuert und als Kanonissenstift genutzt.
Neben umfangreichem Grundbesitz wurde auch dieses traditionsträchtige, vollständig renovierte Schloss, das aufgrund seiner Geschichte und des jetzigen Aussehens als ein Teil des Weltkulturerbes betrachtet werden muss, durch die Stiftung Schröder der Öffentlichkeit und den Bürgern von Neuenheerse geschenkt. Diese können nunmehr „mit Fug und Recht“ sagen: „Es ist unser Schloss“, das im Rahmen der Stiftung und der Museen den Bürgern zur Verfügung steht.
Honorargeneralkonsul Manfred O. Schröder und Helga Schröder

Die Ausstellung von Volkskunst aus Mittel- und Südamerika im Treppenhaus des Wasserschlosses Neuenheerse ist komplettiert und zur Besichtigung freigegeben. Es handelt sich im einzelnen um Malereien Mexikanischer Indianer auf Baumrinde mit traditionellem Charakter, darunter sechs vielfarbige Vogelmotive sowie 13 figürlich-naive Szenen des Alltags wie Wettkampf- und Festdarstellungen und des christlichen Glaubenslebens wie Hochzeiten oder christliche Hochfeste.
Des Weiteren befinden sich unter den Stücken zahlreiche textile Stick- und Webarbeiten aus Ecuador, Peru, Mexiko und Guatemala, letztere hergestellt aus Guanaco-Wolle, darunter mehrere der antiken Bilderschrift der Maya nachempfundene Motive oder aztekische Kalenderformen wie auch die sog. „Sonne der Azteken“. Drei großformatige Wandbehänge aus verschiedenfarbigem Lama-Fell in Patchwork-Technik mit Abbildungen des Kondors, des Lamas und einer Tumi-Figur in verglasten Bilderrahmen.

 

In der Abteilung Amerika befindet sich ein Teppich, darstellend den gefiederten Indianerhäuptling Quetzalcoatl, dem der Indianergott gesagt hat: „Da wo auf einer Kaktee einen Adler sitzt mit einer Schlange im Fang, dort gründe die Stadt Mexiko.“ Das ist auch heute noch das Staatsemblem des Staates Mexiko.

Die Ausstellung ist ganzjährig geöffnet.
Infos unter:
Wasserschloss Heerse
Stiftsstr. 2
33014 Bad Driburg-Neuenheerse
Te./AB und Fax: 05259-930333
www.wasserschloss-neuenheerse.de

Wasserschloss Heerse “Admiral Graf Spee”

HGK Schröder am Denkmal der Admiral Graf Spee in Mondevideo/Uruguay

April 2010
Bad Driburger Kurier

Die Vereinigten Museen verfügen über eine bilddokumentarische Sammlung über die großen Schiffe dieser Welt. Dazu gehört der Panzerkreuzer Admiral Graf Spee, der durch seinen Kommandanten Kapitän z. See, Hans Langsdorff und dessen fairen humanitären Entschluss der Rettung von Gefangenen und seinen Matrosen weltweite Anerkennung gefunden hat.
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Stiftung plant ein weiteres Museum Schloss soll um knapp zwei Millionen Euro teures Gebäude ergänzt werden

April 2010
Westfalen Blatt

Die Kulturstiftung Manfred O. und Helga Schröder plant die Erweiterung des Wasserschlosses Neuenheerse. Im Nethenberg soll für knapp zwei Millionen Euro ein Neubau im modernem Ambiente entstehen.
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Einblicke in Lebensweise ferner Völker: Heimatverein Spenge unterwegs in Neuenheerse: Mitglieder besichtigen Wasserschloss

Spenger Heimatverein zu Besuch im Wasserschloss Heerse

18. März 2010
Spenger Nachrichten

52 Spenger Heimatfreunde sind schon von dem äußeren Bild des Schlosses Heerse begeistert gewesen. „Wie schön muss es erst wirken, wenn Sonnenstrahlen die Gebäude beleuchten“, fragten sie sich beim Besuch in Neuenheerse.
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Exkursion in die Antarktis mit Jean-Michel Cousteau

Eheleute Schröder in der Antarktis

Es ist eines der höchsten Ziele der Vereinigten Museen die Umwelt zu Lande und zu Wasser soweit wie möglich in Ordnung zu bringen oder zu erhalten. Die Stiftung unterhält eine rege Zusammenarbeit mit verschiedenen Universitäten und Oberschulen. Zu Studienzwecken fand eine Reise statt, an der auch der Sohn Jean-Michel des weltweit bekannten und berühmten Ozeanologen, Tiefseetaucher sowie Biologe und Filmproduzent Jacques-Yves Cousteau, teilnahm.
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