Eröffnung der neuen Indien/Asien-Ausstellung

Am 25. Mai fand die feierliche Eröffnung der neuen Indien/Asien-Ausstellung in den St. Hubertus Helga-Hallen statt!

Eine Vielzahl geladener Gäste wohnte diesem festlichen Ereignis bei. Das Stifterehepaar Manfred O. Schröder und seine Frau Helga begrüßten sie persönlich. Als Ehrengäste war Familie Beul geladen. Mit ihr verbindet das Ehepaar Schröder eine langjährige Freundschaft. So ergab es sich, dass ein Sohn der Familie, Herr Prof. Dr. Hans Harder als Schirmherr der Ausstellung gewonnen werden konnte.

Das Stifterpaar Schröder mit den Ehrengästen Malathi Rao Vadapalli sowie Familie Beul vor Bhima

Herr Prof. Dr. Harder ist ein Experte auf diesem Gebiet. Er ist leitender Mitarbeiter am Südasien-Institut der Universität Heidelberg. Geboren in Höxter ist er seiner Heimat sehr verbunden und so freute es ihn umso mehr, der Anfrage des Stifterpaares zur Übernahme der Schirmherrschaft nachzukommen. Eine von ihm unterzeichnete Urkunde wird zukünftig an dieses besondere Ereignis erinnern.

Frau Helga Schröder mit Prof. Dr. Hans Harder bei der Urkundenunterzeichnung
Die unterzeichnete Urkunde des Schirmherren wird einen Ehrenplatz in der Ausstellung finden

Ein weiterer Ehrengast war Frau Malathi Rao Vadapalli, Leiterin der Kulturabteilung der indischen Botschaft in Berlin. Sie fühle sich gesegnet, ihre Kultur mit der unseren zu teilen und freue sich außerordentlich, an solch einem schönen Ort dieser Feierlichkeit beiwohnen zu können. Auf Wunsch der Stifter hat sie eine Fotografie Mahatma Gandhis mitgebracht, welche sie dem Ehepaar Schröder überreichte. Dieses Foto bereichert von nun an die neue Indien/Asien-Ausstellung.

Frau Malathi Rao Vadapalli bei der Übergabe des Bildes Mahatma Gandhis an die Stifter

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die beeindruckende rund 2,70 Meter große, geschnitzte Figur des Bhima, welcher eine zentrale Rolle in der indischen Mythologie darstellt. Das bekannte indische Epos, das Mahabharata (geschrieben zwischen 440 v. Chr. Und 330 n. Chr.), erzählt von Bhima, dessen Familie und seinen Konflikten. Bhima ist der Sohn der irdischen Königin Kunti und dem Windgott Vayu. Er verfügt über übernatürliche Kräfte und ist ein Riese mit der Kraft von 10000 Elefanten.

Helga und Manfred O. Schröder mit Frau Malathi Rao Vadapalli neben der Statue des Bhima

Weitere Teile der Ausstellung gewähren einen Einblick in die hinduistische Götterwelt. Hier sind unter anderem weitere wertvolle Schnitzereien aus dem 16./17. Jahrhundert zu sehen, darunter die Götter Shiva und Ganesha, sowie eine mächtige Wächterfigur – Dwarapalaka.

Zwei große indische Portale gewähren dem Besucher den Eintritt in diese Welten aus Kultur und Mythologie.

Den asiatischen Bereich der Ausstellung stellen moderne Schnitzereien aus den Philippinen, welche dort traditionell in größter Handwerkskunst gefertigt werden.

Die Indien/Asien-Ausstellung kann im Rahmen der öffentlichen Führungen bis Ende Oktober an jedem Samstag besichtigt werden. Beginn dieser Führungen ist jeweils 14.00 Uhr. Besichtigungen im Rahmen einer separat gebuchten Gruppenführung sind selbstverständlich ebenfalls möglich.

Nachfolgend mit freundlicher Genehmigung der Bericht im Westfalen-Blatt zur Ausstellungseröffung – Verfasserin Frau Sabine Robrecht: