Reise im Südpazifik

Pressemeldung vom 18. März 2001

Anfang des Jahres befand sich Herr *Honorargeneralkonsul Schröder auf einer Reise im Süd-Pazifik, um Freunde und Bekannte zu besuchen, speziell aber um einige wertvolle Exemplare aus dem Südseeraum für die Vereinigten Museen zusätzlich zu bekommen. Unter anderem besuchte er:
Christmas Island, Western Samoa, Fidji, Vanuatu, Neukaledonien, mehrere Orte in Australien einschl. Arnheim Land, dem Reservat der Aboriginals (Ureinwohner), Indonesion, Philippinen, Thailand, Singapur und Hongkong.

In Karangasem erhielten Herr *Honorargeneralkonsul Schröder und seine Frau Helga eine Einladung in den Royal Palace durch Seine Königliche Hoheit Prinz Anak Agung Ketut Karang.
Der Palast erstreckt sich über eine Fläche von 200 x 100 Metern. Prinz Ketut Karang ist der Sohn des verstorbenen Königs Anak Agung Gede Jelantik. Es gab ein gemeinsames Mittagessen
an dem Mitglieder der Königlichen Familie teilnahmen. Unter anderem:

Anak Agung Alit Permayun
Anak Agung Ketut Sanjaya
Anak Agung Sri Haryati
Anak Agung Bagus Wiraguna
Anak Agung Inten Cakra Kusuma
Anak Agung Ayu Ratih Maharani
Anak Agung Arianta Cakra Kusuma

Seine Königliche Hoheit Prinz Anak Agung Ketut Karang interessierte sich besonders für die Geschichte des Wasserschlosses Heerse und den musealen Inhalt. Er versprach, bei seinem nächsten Deutschlandbesuch *Honorargeneralkonsul Manfred O. Schröder und seine Frau im Wasserschloss Heerse zu besuchen und die gesamten Kreise Höxter und Paderborn zu bereisen.

Zum Abschluss des Besuches wurden Geschenke ausgetauscht und Seine Königliche Hoheit Prinz Anak Agung Ketut Karang übergab Herrn *Generalkonsul Schröder wertvolle Geschenke für die Ausstellung innerhalb der völkerkundlichen Museen.

Die Besuche im Südpazifik, die Herr *Honorargeneralkonsul Schröder abstattete, waren sehr erfolgreich.
Es konnten wertvolle Exponate für die Museen erkämpft werden. Wenn diese Ausdrucksweise gewählt wird, dann ist zu berücksichtigen, dass neben langen, schweißtreibenden Verhandlungen es nicht einfach ist, solche Exponate zu erwerben. Diese sind nicht einfach käuflich wie irgendein Gegenstand. Es bedarf schon eines gewissen diplomatischen Geschicks, um die Besitzer von der Trennung zu überzeugen.
Erschwerend kommt hinzu, dass während dieser Zeit Klima monsungeprägt ist, verbunden mit hoher Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit.

Der Umbau der afrikanischen Abteilung im Torhaus des Wasserschlosses ist beendet.

Die bisher dort vorhanden gewesenen Exponate der Südsee haben im Schloss neue Räume gefunden und die jetzt entstandenen Exponate sind nach vorheriger Imprägnierung und Katalogisierung einzugliedern.

*Honorargeneralkonsul – gilt für die gesamte Präsentation

Quelle: eigene Pressemitteilung