Stifterehepaar erklärt sich solidarisch mit Bevölkerung

Pressemitteilung vom 07.06.2012

Der geplante Erweiterungsbau für die Vereinigten Museen wird aus schwerwiegenden Gründen nicht durchgeführt. Nach einer missglückten Ausschreibung, die weit die notwendigen technischen Erfordernisse überstieg, und durch erhebliche Auflagen verschiedener Behörden, konnte das Stifterehepaar Schröder dem von der Bevölkerung bezeichneten „Bunkerbau“ nicht mehr zustimmen. Nach unverhandelbarem Willen des Landschaftverbandes sollte ein 2-geschossiges flaches mit Blecheindeckung versehenes bunkerähnliches Gebäude entstehen. Das sollte die Krönung darstellen zwischen zwei historischen, denkmalgeschützten Gebäuden, wie die „Alte Mühle“ mit Satteldach und brauner Pfanneneindeckung und dem historischen Wasserschloss. Auch die Stadt Bad Driburg stellte viele unakzeptable Forderungen und musste sich dem Willen des Landschaftsverbandes beugen. Das Stifterehepaar wollte und konnte nicht sein Einvernehmen zur Errichtung dieser unansehnlichen Baumaßnahme geben. Es wollte sich weder jetzt noch für die Zukunft dem Gespött der Bevölkerung aussetzen.

Damit verlieren nicht nur das Dorf Neuenheerse, die Stadt Bad Driburg und auch der Kreis Höxter einen Museumserweiterungsbau, der mit Bestimmtheit keine Neuauflage in Zukunft erhalten wird. Es werden einmalige Weltantiquitäten nicht nach Neuenheerse kommen, sondern an einem anderen Ort platziert werden.

Es handelt sich hier um einen unermesslichen kulturellen Schaden für die gesamte Region.